Nur wenige mid-century Stücke lösen das Dilemma kleiner Räume so anmutig wie der Plia. 1967 von Giancarlo Piretti für Anonima Castelli entworfen, lässt sich dieser Klappstuhl auf kaum mehr als anderthalb Zoll Stärke zusammenfalten — und steht doch, einmal aufgeklappt, mit der Eleganz eines skulpturalen Esszimmerstuhls da. Im Folgenden vier Farbvarianten, die den Plia ebenso sehr zu einer Stilentscheidung wie zu einer platzsparenden Lösung machen, jede zieht das Esszimmer in eine andere Richtung.
Transparentes Acryl

Der Plia aus transparentem Acryl ist der zurückhaltendste der vier — und oft der strategischste. In engen Wohnungen und offenen Esszimmern lassen Sitz und Rückenlehne aus transparentem Material die Architektur, den Tisch und den Boden ungehindert durchscheinen, sodass der Stuhl Funktion beisteuert, ohne optisches Gewicht. Das verchromte Rohrstahlgestell fängt das Tageslicht ein und verleiht einen dezenten italienisch-modernen Schimmer, während das polierte Acryl vor allem von Terrazzo bis zu breiten Eichendielen klar bleibt. Es ist die Farbvariante, für die Sie sich entscheiden, wenn das Ziel darin besteht, einen Raum zu vergrößern und nicht zu dekorieren.
Transparenter Bernstein

Bernstein ist der Plia in seiner filmreifsten Form. Die durchscheinenden honigfarbenen Platten filtern das Licht wie Buntglas und werfen am späten Nachmittag warme Schatten über Tisch und Boden. Kombinieren Sie Bernstein mit Nussbaum, gebürstetem Messing und Travertin für ein reich geschichtetes Esszimmer im Stil der Siebziger, oder stellen Sie einen einzelnen Stuhl vor eine helle Wand, damit die Farbe die Rolle eines Akzentstücks übernimmt. Er bewahrt die Leichtigkeit des Plia und führt zugleich jene Wärme ein, die einfarbige Stühle nicht nachbilden können.
Deckend Weiß

Der Plia in Deckend Weiß lehnt sich an die italienische rationalistische Tradition an, aus der das Design stammt. Mit deckenden Sitz- und Rückenplatten liest sich der Stuhl als weiche architektonische Form statt als transparente Silhouette — perfekt für minimalistische Räume, skandinavisch angehauchte Farbpaletten und Essecken, in denen alles andere bereits strukturiert ist. Weiß macht das Chromgestell außerdem grafischer und schärft die Linie, an der sich die Beine kreuzen und die Rückenlehne faltet. Es ist die Version, die sich am saubersten fotografieren lässt und unauffällig verschwindet, wenn die Stühle gestapelt weggeräumt sind.
Deckend Schwarz

Deckend Schwarz verleiht dem Plia sein grafischstes, galeriereifes Gesicht. Die matten Platten und das polierte Gestell erzeugen den stärksten Kontrast der vier Farbvarianten, verankern eklektische Esszimmer und lassen sich mühelos mit Holztischen, Betonböden und dunkel gestrichenen Wänden kombinieren. Wo transparentes Acryl verschwindet, behauptet sich Schwarz — nützlich, wenn der Stuhl eine lange Tafel akzentuieren oder als Gaststuhl für sich allein stehen soll. Schwarz ist außerdem die Farbvariante, die sich am leichtesten mit verchromten Accessoires, Pendelleuchten und dem übrigen BreuerHome Sortiment kombinieren lässt.
Abmessungen
Aufgeklappt steht der Plia auf Standard-Esszimmerhöhe; zusammengeklappt schrumpft er auf rund 50 mm Stärke, sodass mehrere Stühle flach an einer Wand hängen oder hinter eine Tür gleiten. Die Abmessungen unten sind bei allen vier Farben identisch.


Hol dir den Look
- Plia Klappstuhl — Ikonische Piretti-Silhouette in transparentem, bernsteinfarbenem, deckend weißem oder deckend schwarzem Acryl mit verchromtem Stahlgestell. Ab 193,33 $
- Plia Klappstühle (12er-Set) — Großgebinde für Dinnerpartys, Veranstaltungsbestuhlung und die komplette Auffrischung einer Tafel — dieselben vier Farbvarianten. Ab 2.123,98 $
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